

Reziproke IVF, auch bekannt als geteilte Mutterschaft oder die ROPA-Methode, ist eine Form der Kinderwunschbehandlung für Gleichgeschlechtene Paar, bei der beide Partner eine biologische Verbindung zu ihrem Kind haben können. Eizellen werden einer Partnerin entnommen und mit Spendersamen befruchtet. Der entstehende Embryo wird dann in die Gebärmutter der anderen Partnerin übertragen, die die Schwangerschaft bis zum Geburtstermin austrägt und das Baby zur Welt bringt.
Reziproke IVF folgt einem ähnlichen Verfahren wie IVF.
Der Hauptunterschied besteht darin, dass beide Partner an der Schwangerschaft beteiligt sind – eine Person spendet die Eizelle und die andere trägt die Schwangerschaft aus.
Reziproke IVF ist eine einzigartige Möglichkeit, eine Familie zu gründen, ist jedoch nicht in allen Ländern erlaubt.
Ein typischer Zeitplan für Reziproke IVF umfasst die folgenden Schritte:
Ein Reziproke IVF-Zyklus dauert normalerweise zwischen 6 und 10 Wochen, von der Hormonstimulation bis zum Embryotransfer.
Das hängt davon ab, ob Sie einen eingefrorenen oder frischen Zyklus haben – und ob Sie Ihre Zyklen synchronisieren müssen.
Medizinische Untersuchungen und Änderungen des Lebensstils sind Teil der Vorbereitung auf die Reziproke IVF.
Wenn Sie wissen, was Sie vor der Behandlung tun können, kann Ihnen das helfen, sich gut informiert zu fühlen und auf den bevorstehenden Prozess vorbereitet zu sein.
Welche Fertilitätsuntersuchungen werden vor der Reziproken IVF durchgeführt? In der Regel wird bei Ihnen ein AMH-Test durchgeführt. Dieser Test misst die ovarielle Reserve, um einen Hinweis darauf zu erhalten, wie viele Eizellen vorhanden sind. Wahrscheinlich wird bei Ihnen auch eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt, um die Eierstöcke und die Gebärmutter zu überprüfen.
Einige Paare entscheiden sich, ein Geneitscher Screening durchführen zu lassen, um das Risiko zu verringern, ein Kind mit einer genetischen Erkrankung zu bekommen.
Wenn Sie bereits wissen, dass Sie TrägerIn einer bestimmten Erkrankung sind, kann ein Known Carrier Match helfen, einen genetisch kompatiblen Spender zu finden.
Die Vorbereitung auf eine Behandlung umfasst auch die Selbstfürsorge. Eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung, regelmäßige Bewegung und der Verzicht auf Rauchen oder übermäßigen Alkoholkonsum können sich positiv auf Ihre Fruchtbarkeit auswirken. Es ist auch eine gute Idee, vor einer Schwangerschaft ein Folsäurepräparat einzunehmen.
Die Kosten für Reziproke IVF variieren je nach Klinik, in der Sie behandelt werden, dem Standort und danach, ob Sie zusätzliche Behandlungen erhalten. Die Preise liegen in der Regel zwischen 5.000 € und 15.000 € pro Zyklus. Zusätzliche Kosten wie Spendersamen, Medikamente, das Einfrieren von Embryonen und Gentests können sich ebenfalls auf den Gesamtbetrag auswirken.
In einigen Ländern ist es möglich, eine Finanzierung für eine Kinderwunschbehandlung zu erhalten.
Es hängt in der Regel von Faktoren ab, etwa davon, wo Sie wohnen, und von Ihrem Alter.
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Die Erfolgsraten für Reziproke IVF sind ähnlich wie die Erfolgsraten der Standard-IVF.
Es hängt von verschiedenen Aspekten ab, wie zum Beispiel dem Alter, Fruchtbarkeitsproblemen und dem allgemeinen Gesundheitszustand. Im Allgemeinen ist die Erfolgsrate oft höher, wenn die Partnerin, die die Eizelle bereitstellt, unter 35 Jahre alt ist.
Sie können Erfolgsraten bei der Recherche nach Kliniken heranziehen, aber es ist wichtig, die Zahlen genau zu vergleichen. Berücksichtigen Sie Faktoren wie die Frage, ob sich die Daten auf frische oder gefrorene IVF-Zyklen beziehen, und stellen Sie sicher, dass Sie die Erfolgsraten für die relevante Altersgruppe der eizellgebenden Partnerin betrachten.
Die gebärende Partnerin oder der gebärende Partner ist der rechtliche Elternteil, und die nicht gebärende Partnerin oder der nicht gebärende Partner kann als rechtlicher Elternteil anerkannt werden, wenn Sie verheiratet sind, in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben oder vor Beginn der Behandlung die entsprechenden Formulare ausgefüllt haben.
In manchen Ländern muss der nicht gebärende Partner bzw. die nicht gebärende Partnerin möglicherweise das Kind adoptieren. Die Vorschriften zu elterlichen Rechten können von Land zu Land variieren, und wenn Sie Fragen zu Ihrer Situation haben, zögern Sie bitte nicht, Kontaktieren Sie uns.
Der Weg der gemeinsamen Mutterschaft ist sowohl aufregend als auch emotional komplex.
Es ist ganz natürlich, eine Bandbreite an Gefühlen zu erleben, von Freude und Vorfreude bis hin zu Unsicherheit. Offen über diese Gefühle zu sprechen, kann beiden Partnern helfen, sich unterstützt und verbunden zu fühlen. Viele Paare finden auch Trost darin, mit anderen zu sprechen, die sich auf einem ähnlichen Weg befinden.
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Bei der European Sperm Bank sind wir in jeder Phase des Reziproke-IVF-Prozesses für Sie da. Von der Auswahl eines Spenders bis zur Suche nach einer Kinderwunschklinik - unsere BeraterInnen sind hier, um Ihre Fragen zu beantworten.
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