Adverse reactions

Meldung von Krankheiten

Das Risiko, dass ein Spenderkind eine schwere Krankheit entwickelt, ist geringer als das durchschnittliche Risiko für alle Kinder. Dies ist das direkte Ergebnis unserer strengen Anforderungen an das Screening, in dem wir alle Männer ablehnen, die unsere Anforderungen nicht erfüllen oder als Träger von Krankheiten erkannt werden.

Wenn bei Ihrem Kind eine schwere Krankheit diagnostiziert wird oder Sie vermuten, dass etwas nicht stimmt, müssen Sie uns oder die von Ihnen gewählte Fertilitätsklinik informieren. Dies hilft uns sicherzustellen, dass andere Kinder nicht dieselbe Krankheit entwickeln. In solchen Fällen führen wir in Zusammenarbeit mit der Dänischen Patientensicherheitsbehörde eine eingehende Bewertung durch.

Screening

Was tun wir, wenn ein Spenderkind an einer schweren Krankheit leidet?

Wenn ein durch Spendersamen gezeugtes Kind an einer schweren Krankheit erkrankt, führen wir eine genetische Risikobewertung durch, um die Wahrscheinlichkeit zu bestimmen, dass diese genetische Krankheit bei anderen Spenderkindern auftritt. Dies wird als "Wiederholungsrisiko" bezeichnet.

Die Bewertung wird von unserem Medical Director durchgeführt, der ein Experte für klinische Genetik mit mehr als 20 Jahren Erfahrung auf diesem Gebiet ist. Wir sind während des gesamten Prozesses mit der Dänischen Patientensicherheitsbehörde in Kontakt.

Wie läuft der Prozess ab?

Wenn wir eine Benachrichtigung erhalten, dass ein Spenderkind an einer schweren Krankheit leidet, sieht der Prozess in der Regel so aus.

Wir erhalten eine Benachrichtigung
Der Informant kann z. B. die Klinik oder die Eltern des Kindes sein

Wir holen Zustimmung ein
Wir holen die Zustimmung der Eltern des Kindes ein, um relevante medizinische Informationen zu sammeln, die sich auf den Fall beziehen.

Unser Medical Director prüft den Fall
Unser Medical Director, ein klinischer Genetiker, wertet den Fall aus. Es gibt zwei mögliche Ergebnisse dieser Risikobewertung.

Der Spender wird für weitere Spenden freigegeben
In der Mehrzahl der Fälle stellt die Risikobewertung fest, dass kein erhöhtes Risiko besteht, mit dem Spender weiterzuarbeiten.

Der Spender wird vorübergehend gesperrt
Dies bedeutet, dass sein Samen nicht zum Kauf zur Verfügung steht und nicht verwendet werden kann, während wir bewerten, ob der Spender ein Risiko darstellt.

Der Spender wird weiteren Tests unterzogen
Wir prüfen, ob der Spender für die Krankheit des Kindes verantwortlich ist. Zum Beispiel können wir den Spender auf denselben Gendefekt testen, mit dem das Kind diagnostiziert wurde. Der Spender bleibt solange gesperrt.

Die Bewertung wird abgeschlossen
Es gibt zwei mögliche Ergebnisse der Risikobewertung:

Der Spender ist nicht verantwortlich

Wenn der Spender nicht den gleichen Gendefekt trägt wie das Kind, wird die Sperre aufgehoben. In den wenigen Fällen, in denen das Kind keine spezifische Diagnose erhalten hat, wird das Risiko, dass andere Spenderkinder dieselbe Erkrankung haben können, beurteilt. Laut Gewebegesetz stellt der Spender kein erhöhtes Risiko dar, wenn dieses Risiko unter 1% fällt.

 

Der Spender ist verantwortlich

Der Spender ist dauerhaft gesperrt. Der Spender gilt als verantwortlich, wenn er Träger des Gendefekts ist, mit dem das Kind diagnostiziert wurde. Ein Spender kann auch dauerhaft gesperrt werden, wenn die gemeldeten Diagnosen zu dem Verdacht führen, dass die weitere Verwendung des Spenders zu einem erhöhten Risiko führt.

Spender gelten selten als verantwortlich für von Spenderkindern entwickelte Krankheiten, da die meisten schweren Krankheiten nicht vererbt werden.

Wie informieren wir die betroffenen?

Wir möchten die Betroffenen bestmöglich informieren. Gerne können Sie sich bei Fragen an uns wenden.

Der Spender stellt kein Risiko dar
Wenn unser Genetiker feststellt, dass kein erhöhtes Risiko besteht, mit dem Spender weiter zusammenzuarbeiten, werden nur der Informant und die Dänische Patientensicherheitsbehörde benachrichtigt.

Der Spender wird vorübergehend gesperrt
Wenn unser Genetiker ein erhöhtes Risiko für eine weitere Zusammenarbeit mit dem Spender feststellt, leiten wir diese Informationen an Kliniken, die seinen Samen zur Behandlung verwendet haben, und an den Informanten und die Dänische Patientensicherheitsbehörde weiter.

Die Sperre wird aufgehoben oder der Spender wird dauerhaft gesperrt
Wir leiten Informationen an Kliniken, die seinen Samen für die Behandlung verwendet haben, und an den Informanten und die Dänische Patientensicherheitsbehörde weiter. Wenn der Samenspender dauerhaft gesperrt ist, leiten wir diese Informationen auch an diejenigen weiter, die unsere Einrichtungen zum Aufbewahren des betreffenden Samens nutzen.

GeneXmatch

Minimieren Sie das Risiko von Erbkrankheiten

Als eine der wenigen Samenbanken weltweit bieten wir eine genetische Anpassung mit potenziellen Spendern an, damit Sie die richtige Entscheidung treffen können.

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