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Familien mit Spenderkind

Unterstützung für Familien vor und nach der Empfängnis

Die Nutzung einer Samenspende ist eine Entscheidung fürs Leben – und zwar eine wunderbare. Wenn Sie diesen Weg wählen, um ein Kind zu bekommen, empfehlen wir Ihnen, sich ein wenig damit zu beschäftigen, was es bedeutet, als Familie mit einem Spenderkind zu leben.

Wir betrachten es als unsere Verantwortung, alle mit Hilfe von Spendersamen gegründeten Familien zu begleiten. Deshalb haben wir für Sie verschiedene Angebote und Artikel zusammengestellt, die Eltern und Spenderkinder unterstützen und auch uns selbst helfen, unsere Kenntnisse kontinuierlich zu erweitern.

Wenn Sie ganz speziell mehr über unser ID-Release-Programm erfahren möchten, sehen Sie sich die Seite hinter dem folgenden Link an.

Familienleben mit einem Spenderkind

Wenn Sie darüber nachdenken, im Rahmen einer Fruchtbarkeitsbehandlung Spendersamen in Anspruch zu nehmen, oder bereits ein auf diesem Wege gezeugtes Kind haben, legen wir Ihnen die folgenden Themen ans Herz, die Ihnen im Umgang mit Ihrem Kind helfen könnten.

Die Rolle des Spenders

Samenspender machen anderen Menschen ein wunderbares Geschenk, denn sie helfen Frauen und Paaren, sich den Traum von einer Familie zu erfüllen. 

Ein grundlegender Aspekt einer Samenspende – unabhängig davon, ob die Identität des Spenders preisgegeben werden darf oder nicht – ist, dass sich der Spender bereit erklärt, seinen Samen zu geben, nicht aber im Leben des Kindes eine Rolle zu spielen.

Ein weiterer Fakt ist, dass die Samenspende eines Mannes vielen Familien in verschiedenen Ländern helfen kann. Wir entsprechen allen Vorschriften zu nationalen Beschränkungen im Hinblick auf Schwangerschaften und haben strikte Verfahren, um den geltenden Gesetzen Genüge zu leisten. Im Durchschnitt hilft ein Spender, 25 Familien zu gründen, die überall auf der Welt leben können. 

 

Offenheit ist elementar

Die Frage nach der eigenen Herkunft ist ein universelles Thema, das alle Menschen beschäftigt. Je älter wir werden, desto mehr denken wir im Allgemeinen über das Erbe nach, das wir in uns tragen. Das gilt für Spenderkinder wie für jeden anderen Menschen – und aus genau diesem Grund ist es so wichtig, dass aus ihrer Zeugung kein Geheimnis gemacht wird.

Studien haben gezeigt, dass es für das Wohlbefinden der Kinder absolut elementar ist, schon früh von ihrer Abstammung zu erfahren. Ebenso bedeutsam ist es, das Thema im Laufe der kindlichen Entwicklung immer wieder aufzugreifen, denn das Kind wird mit zunehmender Reife neue Gedanken dazu entwickeln, die es eventuell ansprechen möchte. Wir haben in unserem Blog verschiedene Artikel zusammengestellt, die Ihnen in dieser Hinsicht helfen können. 

Spendergeschwister

Ein Spenderkind ist genetisch mit anderen Kindern verwandt, die mit Hilfe desselben Spenders gezeugt wurden. Sie sind Halbgeschwister – so genannte „Spendergeschwister“.

Manchen Spenderkindern und ihren Familien sind diese genetischen Verwandten wichtig und eine große Hilfe, wenn es darum geht, die eigene Identität zu entwickeln und die genetische Abstammung zu verstehen. Andere messen dem weniger Bedeutung bei – oder auch gar keine. Denn jeder Mensch ist anders, auch in dieser Hinsicht.

Das Gespräch über den Spender

Wir empfehlen Eltern, ihren Kindern so früh wie möglich zu erklären, dass sie mit Hilfe von Spendersamen gezeugt wurden. Die Kinder brauchen dieses Wissen, um ein vernünftiges Selbstverständnis zu entwickeln und gesund aufzuwachsen.

Außerdem sollten Eltern ihren Kindern realistisch vermitteln, was ein Samenspender ist – und was nicht. Ein Spender hat sich bereit erklärt, seinen Samen zu spenden, nicht aber im Leben des damit gezeugten Kindes eine Rolle zu spielen. Das gilt für jeden Spender, unabhängig davon, ob er mit einer Freigabe seiner Identität einverstanden ist. Auch ein Spender, der seine Identität offenlegt, ist nicht verpflichtet, zu den aus seinem Samen gezeugten Kindern Kontakt zu halten.

Eine Möglichkeit, mit den Erwartungen Ihres Kindes umzugehen, besteht darin, ihm zu erklären, dass es dem Spender vielleicht eines Tages die Fragen stellen kann, die ihm wichtig sind – ohne feste Versprechen zu geben. So ist Ihr Kind hoffentlich nicht allzu enttäuscht, wenn es letztendlich keine Möglichkeit hat, den Spender zu treffen oder eine Beziehung zu ihm aufzubauen.

In unserem Blog finden Sie zahlreiche Artikel zum Leben mit einem Spenderkind. Werfen Sie beispielsweise einmal einen Blick auf unseren Ratgeber mit Tipps für altersgerechte Gespräche über die Zeugung per Spendersamen.

Andere Familien und Spenderkinder kennenlernen

Manche Spenderkinder – und deren Eltern – würden gerne andere Familien mit Spenderkindern oder ihre Spendergeschwister kennenlernen.

Wir untersuchen derzeit, ob bei unseren Kunden und Spenderkindern ein Interesse daran besteht, mit unserer Hilfe Kontakt zu diesen Kindern und Familien aufzunehmen. Und wie man sie, falls sie das möchten, auf sichere und mit der DSGVO verträgliche Weise dabei unterstützen kann. 

Unser Wunsch nach neuen Erkenntnissen

Wir sind stets daran interessiert, zu erfahren, was die Menschen bewegt, die dank einer Samenspende das Licht der Welt erblickt haben. Deshalb haben wir in den letzten Jahren eine Reihe von Maßnahmen ins Leben gerufen, die uns helfen, ihre Sicht der Dinge – und die der Spender und Eltern – immer aktuell im Blick zu behalten.

Umfrage unter den Spenderkindern

Wir führen jedes Jahr eine Umfrage durch, die sich an Eltern und Spenderkinder richtet. Dabei versuchen wir stets, möglichst unterschiedliche Familienkonstellationen und Spenderkinder in den verschiedensten Altersklassen anzusprechen, um ein breites Spektrum an Ansichten zu erfassen.

Die Daten und Meinungen, die in diesen Studien gesammelt werden, helfen uns, zu verstehen, was Spenderkinder für ihr Wohlergehen benötigen. So können wir unsere Kunden entsprechend unterstützen (indem wir beispielsweise betonen, wie wichtig es ist, Ihrem Kind zu erzählen, dass es mit Spendersamen gezeugt wurde).

Umfragen unter den Spendern

Als Unternehmen möchten wir das Tabu brechen, das in Bezug auf Samenspenden besteht, denn wir sind der Überzeugung, dass Spenderkinder und ihre Familien von einer größeren Offenheit profitieren werden.

Darüber hinaus möchten wir sicherstellen, dass genügend Spender vorhanden sind, um all jenen zu helfen, die Hilfe benötigen – und dass sie sich mit dem Gedanken wohl fühlen, ihren Samen zu spenden.

Aus diesem Grunde führen wir regelmäßig Umfragen durch, die sich an aktive und inaktive Spender richten. Wir bitten sie, uns zu erläutern, welche Erfahrungen sie mit uns und ganz allgemein als Samenspender gemacht haben, um unsere internen Prozesse zu verbessern und die Öffentlichkeit über Samenspenden aufzuklären. Denn nur so können Tabus fallen.

 

Engagement für die Gesellschaft

Wir haben uns in verschiedenen Ländern mit Organisationen zusammengetan, die sich um das Wohl und die Rechte von Spenderkindern und ihren Familien bemühen. So bestand beispielsweise in Dänemark eine enge Kooperation mit Donorbørns Vilkår, in deren Rahmen Webinare und Abendseminare angeboten wurden.

Auf EU-Ebene versuchen wir, die Gesetzgebung der einzelnen Länder zu verbessern und mehr aufeinander abzustimmen, denn im Moment gibt es große Unterschiede in den jeweiligen Vorschriften zur Samenspende und zur Freigabe der Spenderidentität. Wir setzen uns dafür ein, dies so einfach wie möglich zu gestalten, um die Bedingungen für Spenderkinder, Spender und Eltern zu verbessern.

Weitere Unterstützung?

Wir veranstalten immer wieder Webinare oder bieten digitale Netzwerkgruppen an, mit denen wir Frauen und Paare, die über die Nutzung von Spendersamen nachdenken, auf ihrem Weg unterstützen möchten. Eine große Hilfe kann auch unser Blog sein, dessen zahlreiche Artikel auf die Bedürfnisse von Spenderkindern und Eltern und ihr Zusammenleben als Familie abgestimmt sind. 

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